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OECD fordert Steuererleichterungen
Die OECD hat vergangene Woche Steuererleichterungen im Kampf gegen die Rezession gefordert. Die Institution geht davon aus, dass in der
aktuellen Situation geldpolitische Maßnahmen nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können. Insbesondere sieht die Organisation
Steuererleichterungen für hochverschuldete Haushalte als geeignetes Instrument an. Nach Aussagen der OECD ist für das zweite Halbjahr 2010 mit dem Beginn einer Erholung zu rechnen. In dem zugrundeliegenden Szenario hat die OECD kommende Zinssenkungen bis zum Frühjahr 2009
bereits antizipiert und erwartet bei der EZB eine weitere Senkung des Leitzinses auf 2 %, bei der Fed eine weitere Leitzinssenkungen auf
0,5 %.
Ungarns Regierung plant Konjunkturpaket Ungarns Regierung hat ein Konjunkturpaket im Wert von bis zu 5,2 Milliarden Euro angekündigt. Die Regierung möchte mit dem Programm Finanzierungsengpässe in Folge der zurückgegangenen Kreditvergabe beseitigen und erwartet, dass zudem bis zu 20.000 neue Jobs geschaffen werden.
FDIC bürgt für Verbindlichkeiten von GE-Capital Auch der Konzern General Electric kommt aufgrund der Turbulenzen in der Finanzsparte zur Zeit nicht ohne staatliche Unterstützung aus. Wie Medien berichteten gewährte die amerikanische Einlagensicherung FDIC dem Konzern Bürgschaften in Höhe von bis zu 139 Milliarden US-Dollar.
Kosten für Hartz-IV-Empfänger höher als geplant Zu dem schon jetzt erwartetem Defizit im deutschen Staatshaushalt 2009 gesellen sich nun auch höhere Aufwendungen für Hartz-IV-Empfänger in 2008 hinzu. Die zusätzlichen Kosten belaufen sich auf 800 Millionen Euro. Zusätzlich werden 108 Millionen Euro aus dem Programm "Kommunalkombi" zur Finanzierung der Mehrkosten genutzt.
Kfw weitet Kreditprogramm um 20 Mrd. Euro aus Wie am Freitag veröffentlicht stellt die Kfw im Rahmen des Programms "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" der Bundesregierung 20 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit dem Kreditprogramm sollen Investitionsvorhaben von Unternehmen und Kommunen gesichert werden. Die Kfw nimmt an, dass durch das Kreditprogramm Investitionen in Höhe von bis zu 30 Milliarden Euro angestossen werdn und rund eine Million Arbeitsplätze gesichert oder geschaffen werden kann.
Weitere Verlustmeldungen bei Banken Aktuell vermeldete auch die Kfw einen Verlust in Höhe von 1,8 Milliarden Euro für die ersten 9 Monate das Jahres 2008. Dabei schlugen Wertberichtigungen als Folgen der Kreditkrise und der IKB-Pleite mit 1,6 Milliarden Euro zu Buche. Die Kfw bezeichnete das Ergebnis jedoch als überzeichnet, da der Konzern nicht von den geänderten Bilanzierungsregeln profitieren konnte. Verluste meldeten auch die Landesbank Berlin, der belgische Finanzkonzern Dexia und die französische Crédit Agricole. Konjunkturell doppelt schlechte Nachrichten kamen aus den USA von der Citigroup. Der Konzern plant eine Senkung seiner Personalkosten bis zu 11 %, was laut Medienberichten mit Massenentlassungen verbunden sein dürfte, kündigte zugleich aber die Anhebung der verlangten Kreditkartenzinsen um 3 Prozentpunkte an.
Freistaat Sachsen plant eigenes Finanzpaket Nach Medienberichten plant die sächsische Landesregierung ein eigenes Hilfsprogramm für kleine und mittelständische Betriebe des Freistaats. Das Paket, das die Höhe eines drei-stelligen Millionenbetrages haben soll, wird für Betriebsmittelkredite verwendet, welche über die Sächsische Aufbaubank vergeben werden sollen. Zugleich mahnte die Landesregierung die Kreditinstitute an, die Kreditvergabe wieder zu normalisieren, da Sachsens Mittelstand seit Wochen ein Klima der Vorsicht spüre.
Bloomberg: Wagnis Capital in den USA im Ausverkauf Relativ unbeachtet zeichnet sich eine für Edelmetall-Investoren mittelfristig bedeutende Entwicklung in den USA ab. Bloomberg berichtete zum Wochenende von negativen Auswirkungen in der US-amerikanischen Wagniskapital-Branche. Dort trennen sich insbesondere große insitutionelle Anleger in verstärktem Maß von Ihren Beteiligungen an Venture-Capital-Fonds. Laut Bloomberg stehen in den USA aktuell schon Anteile im Wert von 2 Milliarden Euro zum Verkauf. Es wird davon ausgegangen, dass die Mittelabflüsse aus der Wagniskapital-Branche weitergehen.
Statistisches Bundesamt - Inflationsdaten Oktober 2008 Destatis hat Ende der vergangenen Woche die Inflationsdaten für Oktober 2008 veröffentlicht. Da oft in den allgemeinen Medien nur auf die aggregierte Zahl stärker eingegangen wird, seien die wichtigsten veröffentlichten Daten hier noch einmal aufgeführt. Nach den Angaben von Destatis betrug die Gesamtteuerung im Oktober 2,4 %. Der seit Juli damit zu verzeichnende Rückgang führt Destatis maßgeblich auf den Preisrückgang (besser die verringerte Teuerung) bei Mineralölprodukten zurück.
Daher soll an dieser Stelle ein Auszug aus den von Destatis veröffentlichten Daten folgen (im Vorjahresvergleich), da diese Daten aus unserer Sicht differenziert zu betrachten sind:
- Leichtes Heizöl: + 22,6 % - Diesel: + 8,7 % - Super-Benzin: + 0,6 % - Gas: + 21,4 % - Brot & Getreide: 4,3 % - Mehl: + 33,9 % - Nudeln: 23,6 % - Süßwaren: + 6,9 % davon Schokoladentafeln: + 14,9 % davon Bienenhonig: + 10 %
Starke Preisrückgänge sind hingegen zu beobachten bei: - Waren der Informationsverarbeitung: - 15,5 % davon Notebooks: - 23,8 % davon Laserdrucker: - 11,9 %
- Waren der Unterhaltungselektronik: - 11,2 % davon Fernseher: - 21,7 % davon DVD-Recorder: - 10,9 % - Bildungswesen: - 3,8 % - Nachrichtenübermittlung: - 3,5 %
Die gesamte Veröffentlichung finden Sie hier: www.destatis.de/publikationen (Suchwort "Verbraucherpreisindex")
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