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US-Defizit überschreitet 1 Billion US-Dollar Wie der Rechnungshof des US-amerikanischen Kongresses heute mitteilte wird die größte Volkswirtschaft der Welt im Haushaltsjahr
2008/2009 ein Defizit von 1,2 Billionen US-Dollar verzeichnen. Dies entspräche einer Neuverschuldung in Höhe von 8,3 Prozent des
Bruttoinlandsproduktes, beinahe dreimal so viel wie im voran gegangenen Haushaltsjahr. Im Folgejahr könnte das Defizit auf 700 Mrd.
US-Dollar sinken. Unberücksichtigt in dieser Schätzung ist das geplante Konjunkturpaket (rund 775 Mrd. US-Dollar) und weitere
mögliche Kosten für Bankenrettungen. Das enorme Defizit hat nun, zusammen mit der ebenfalls enormen Geldmengenausweitung in den USA
zu einem Stimmungswandel geführt. Wurde vor einigen Monaten von der Mehrzahl der Marktteilnehmer, Politiker und Experten noch die Gefahr
einer starken und nachhaltigen Deflation gesehen, wird nun, mit Beginn zur Jahresmitte, eine Rückkehr der Inflation erwartet. Einige
Experten schätzen für die USA für das Jahr 2010 bereits eine Inflation jenseits der 10 %.
Edelmetalle konnten im
vergangenen Monat, allen voran Gold und Silber, einiges an Boden gut machen, da die Investorennachfrage nach diesen Metallen zur
Inflationsvorsorge hoch geblieben ist. Das zurückgehende Vertrauen äußert sich seit Jahresanfang auch in den steigenden
Renditen fuer US-amerikanische Staatsanleihen. Und die Ankündigung des US-amerikanischen Finanzministeriums, innerhalb der kommenden
zwölf Monate weitere Kredite von bis zu 2 Billionen US-Dollar aufzunehmen, dürfte das Vertrauen in den US-Dollar weiter
schwächen.
Silver Corp. - Produktionskürzung erwartet Nach Medienberichten vom 06. Januar erwarten die Analysten der Conmark Securities Inc. für die Silvercorp Metals Inc. - Chinas
größten Primärproduzenten fuer Silber - einen Produktionsrückgang in diesem Jahr. Bedingt durch die gesunkenen
Metallpreise erwarten die Analysten eine Produktion von 3,9 Millionen Unzen in 2009, ein Rückgang von rund 16 % zu bisherigen Planungen.
Für das Jahr 2010 erwarten die Analysten einen noch stärkeren Produktionsrückgang in Höhe von 35 % auf 4,1 Millionen
Unzen Silber.
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