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Nach Medienberichten sagte der Notenbank-Chef Mervyn King am Dienstag, dass die Finanzkrise die Inflationsgefahr erhöht habe. Darüber hinaus sieht die Bank of England die britische Wirtschaft seit 16 Jahren wieder auf eine Rezession zusteuert.
Ein Kommentar: Lobenswert Mit der Aussage ihres Chefs hat sich die Bank of England - lobenswert aus meiner Sicht, trotz der vorsichtigen Formulierung - als erste auf das unpopuläre Nachrichten-Terrain "Geldentwertung" gewagt. Immerhin wird dieses Thema von anderen Notenbanken, Politikern und Finanzmarkt-Teilnehmern geflissentlich ausgespart. Als vorläufigen Höhepunkt staatlichen Aktionismusses präsentiert eine französische Regierung Verstaatlichungspläne (Korrektur: -Ideen). Und obwohl die Bundesregierung das vehement verneint: Da kommt die Frage auf, wie weit ist eine Verstaatlichung von Privateigentum, besser Privatvermögen denn entfernt? Soviel Vermögen, um so viele Probleme zu lösen. Ich fände es verführerisch, wenn ich Politiker wäre - so viel Lob, so viele Stimmen, so viele Denkmäler (?!). Glücklicherweise bin ich kein Politiker.
An dieser Stelle sei dann auch noch einmal eine Lanze gebrochen für das Silber, denn vielleicht ist Unauffälligkeit und industrieller Bedarf der beste Schutz eines Edelmetalls in Zeiten mit Kombinationen aus Rezession und Inflation.
Vergeben Sie mir, wenn manche Kommentare übertrieben scheinen. Und auch, dass ich nicht über die BayernLB berichte, ich schaue grad lieber nach vorne.
Mit besten Grüssen
Hansgeorg Schuster
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