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ZEW Konjunkturerwartungen
Entsprechend des gestern veröffentlichten ZEW-Konjunkturbarometers hat sich in Deutschland die Einschätzung der aktuellen
Konjunkturlage verschlechtert. Die durch das ZEW befragten Analysten und institutionellen Investoren schätzten die aktuelle Situation
deutlich schlechter als einen Monat zuvor ein. Der entsprechende Teilindex sank um 14,1 auf -64,5 Punkte. Ein Zeichen für eine
psychologische Stabilisierung spiegelten die Zukunftserwartungen wider. Der ZEW-Barometer stieg im Dezember um 8,3 auf -45,2 Punkte.
Für die Eurozone ergab sich ein etwas ungünstigeres Bild bei den Indikatoren. Der Teilindex für die aktuelle Lage sank um 12,3
auf -71,2 Punkte, während sich der ZEW-Barometer um 7,9 auf -46,1 Punkte verbesserte.
Umsatz des verarbeitenden Gewerbes im
Oktober Entsprechend der durch Destatis veröffentlichten Daten sank der Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes insgesamt um 3,3 % im
Oktober im Vergleich zum Vorjahr. (September: -2,4 %) Der Umsatzrückgang im Inland fiel dabei mit einem Minus von 2,2 % geringer aus
als der Rückgang beim Umsatz mit ausländischen Abnehmern, bei dem die Erlöse um 3,5 % zurück
gingen.
Umsatzentwicklung der wichtigsten Wirtschaftszweige im Verarbeitenden Gewerbe: - Maschinenbau bleibt in etwa stabil (Umsatz
im Inland: +2,6% | Umsatz im Ausland: -2,0 %) - Ernährungsgewerbe -0,5 % (Umsatz im Inland: -1,7% | Umsatz im Ausland: +4,6%) -
Kraftwagen / Kraftwagenteile -8,8 % (Umsatz im Inland: -5,1% | Umsatz im Ausland: -10,5%)
Zum Vormonat sank der Umsatz um 0,1 % (nach
-4,2 % im September 2008). Im Bereich Metallerzeugnisse wurde im Oktober jedoch 1,5 % mehr Umsatz erzielt (September: -12,4%), im Maschinenbau
wuchs der Umsatz immerhin noch um 1,5% (September: +4,6%), bei Rundfunk- & Nachrichtentechnik wuchs der Umsatz um 1,4 % (September: -14,4 %)
und im Ernährungsgewerbe konnte 14,7 % mehr Umsatz erzielt werden (September: +10,6 %). Die gesamte Veröffentlichung finden Sie
hier: www.destatis.de/publikationen
Deutsche Ausfuhren Oktober Ebenfalls veröffentlichte Destatis Informationen zum
Deutschen Außenhandel im Oktober 2008. Insgesamt wurden Waren im Wert von 89,7 Mrd. Euro ausgeführt werden, was einem Anstieg von
1,4 % entspricht. Die Einfuhren wuchsen um 5,4 % auf 73,4 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vormonat nahmen jedoch sowohl Ausfuhren als auch
Einfuhren ab. Die Ausfuhren sanken um 0,5 %, während die Einfuhren um 3,5 % abnahmen.
Die Ausfuhren in die Eurozone stiegen um 0,1
% auf 37,7 Mrd. Euro, die Importe aus der Eurozone nahmen im Vergleich zu 2007 um 4,7 % auf 32,9 Mrd. Euro zu. In sonstige EU-Staaten wurden
Waren und Dienstleistungen im Wert von 19,1 Mrd. Euro und damit 2,1 % weniger als 2007 ausgeführt, während die Importe um 2,8 % auf
14,6 Mrd. Euro zunahmen. Die Exporte in Drittländer wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 % auf 32,9 %, während die Importe aus
Drittländern um 7,8 % auf 25,9 Mrd. Euro zunahmen. Die gesamte Veröffentlichung finden Sie hier:
www.destatis.de/publikationen
Kürzungen bei Minenproduktionen Im Rohstoffsektor führt der heftige Preisverfall der
letzten Monate wie erwartet zu einer Senkung der Minenproduktionen. Hiervon ist auch die Silberproduktion betroffen. Im September hatte bereits
die Sterling Mining Company die Schließung der Sterling Mine bekannt gegeben, die bis August 354.000 Unzen Silber produziert hatte, aber
aus Kostengründen nicht weiter betrieben werden konnte. Die Endeavour Silver Company gab Mitte Oktober bekannt, den geplanten
Produktionszuwachs aufgrund des geringen Silberpreises zu drosseln. Wie der chinesische Industrieverband für Nichteisenmetalle im November
mitteilte, expandiert die chinesische Silberproduktion aufgrund steigender Kosten nicht mehr. Zuletzt wurde durch die Scotia Capital die
Erwartung geäußert, dass auch Pan American Silver Minenschließungen plant. Dabei wurde zunächst von der Schließung
der Quiruvika Mine ausgegangen, deren Produktionskosten über dem Silberpreis liegen. Auch die Schließung der Minen auf Huarán und La
Colorado würden in Betracht gezogen, da auch hier Verluste im Rahmen der laufenden Produktion entstehen.
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