| >> 15.05.2012 | | Deutschland: ZEW Index sinkt im Mai um -12,6 Punkte |
| Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland, ermittelt vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist im Mai 2012, nach fünf Monaten Anstieg in Folge deutlich zurückgefallen. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen sank um -12,6 Punkte, auf 10,8 Punkte, nach 23,4 Punkten im Vormonat. Die ZEW-Konjunkturerwartungen werden in einer Umfrage bei 400 Finanzexperten aus Banken, Versicherungen und großen Industrieunternehmen ermittelt. Mehr... | |
| >> 15.05.2012 | | Griechenland: reales BIP mit -6,2% zum Vorjahresquartal |
| Wie heute Morgen das griechische Statistikamt (Elstat) mitteilte, schrumpfte laut der ersten Schätzung, das reale BIP in Q1 2012 erneut um kräftige reale -6,2% zum Vorjahresquartal. Weiterhin liefert ELSTAT nur eine unbereinigte Datenreihe und ist anscheinend nicht in der Lage eine in sich konsistente saisonbereinigte Datenreihe zu liefern. Die Kontraktion der wirtschaftlichen Aktivität fällt auf jeden Fall weiter ungebrochen stark aus, zum Hoch in einem ersten Quartal in Q1 2008 ging es um -17,1% beim realen BIP abwärts, ein beispielloser Wahnsinn: Mehr... | |
| >> 15.05.2012 | | Italien: reales BIP um -0,8% zum Vorquartal |
| Auch das italienische Statistikamt ISTAT berichtete heute Morgen in einer ersten Schnellschätzung Daten zum BIP in Q1 2012. Wie erwartet, "trotz" Reformer Monti, geht es erneut abwärts um saisonbereinigte und reale -0,8% zum Vorquartal und um saisonbereinigte -1,3% zum Vorjahresquartal. Damit manifestiert sich weiter eine wirtschaftliche Schwäche, schließlich muss man bei den Daten auch noch die Auswirkungen aus fiktiven, hedonischen Berechnungsmethoden des BIPs und nicht adäquater Preisbereinigung im Hinterkopf haben. Leider liefert auch ISTAT noch keine detaillierten Daten, insofern ist ein detaillierter Blick nicht möglich. Mehr... | |
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| >> 15.05.2012 | | Deutschland: reales BIP mit +0,5% zum Vorquartal |
| Wie bereits die starken Daten zum Auftragseingang, Industrieproduktion und das Rekordexportvolumen für Monat März 2012 vermuten ließen, Deutschland gelingt es selbst während der fundamentalen Krise der Eurozone zu wachsen. Wie heute Morgen das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer ersten Schätzung für 1. Quartal 2012 berichtete, stieg das saisonbereinigte reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um +0,5% zum Vorquartal, nach -0,2% in Q4 2011. Zum Vorjahresquartal ging es unbereinigt um +1,7% aufwärts. Leider liegen noch keine detaillierten Daten für das 1. Quartal 2012 vor, diese werden erst am 24.05.2012 berichtet. Mehr... | |
| >> 14.05.2012 | | Banco de Espana: negativer Target2 Saldo steigt weiter! |
| Heute Morgen berichtete die spanische Zentralbank Banco de España mit den Daten zum Financing in the Eurosystem (April 2012), auch die Target2 Position der spanischen Zentralbank gegenüber dem Eurosystem, als Average of Daily Data für den Monat April 2012. Der negative Target2 Saldo der spanischen Zentralbank weitete sich auch im April 2012 deutlich aus, auf -284,549 Mrd. Euro, nach -252,097 Mrd. Euro im Vormonat. Mehr... | |
| >> 13.05.2012 | | Italien: Kreditkontraktion beim ausstehenden Volumen an Unternehmen |
| Die italienische Zentralbank (Banca d'Italia) berichtete in ihrem monatlichen Statistical Bulletin, Monetary and Financial Indicators Money and Banking, No. 22 - 2012 u.a. die Daten zur Kreditvergabe an den privaten Sektor in Italien. Das ausstehende Volumen der Kredite an den privaten Sektor (private Haushalte und Unternehmen) betrug im März 2012 1,711455 Billionen Euro. Auch Italien befindet sich am Rande einer Kreditkontraktion. Im März 2012 ging es nur noch mit einer Rate von +0,57% zum Vorjahresmonat aufwärts und dies ist nur der Kreditnachfrage der privaten Haushalte zu verdanken, das ausstehende Volumen der Kredite an italienische Unternehmen befindet sich dagegen bereits in Kontraktion. Dies ist umso interessanter, da diese Daten den Effekt der Liquiditätsflutung durch die LTROs auch beim italienischen Bankensystem reflektieren. Mehr... | |
| >> 12.05.2012 | | Target2 Salden für März im Kurzüberblick |
| Mit den Daten der französische Zentralbank (Banque de France) zum Target2 Saldo für Mä:rz 2012 liegen nun die relevanten Salden aus dem grenzüberschreitenden Zahlungssytem Target2 für März vor. Die Entwicklungen der “statistischen Verrechnungsposten” ;) zwinkern (Neusprech) der DNLF- und PIIGSBF-Zentralbanken liefern wieder echte Highlights. Ein kurzer Überblick. Mehr... | |
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| >> 11.05.2012 | | Banco de Espana: Feuer aus allen Rohren |
| Wie massiv die spanische Schuldenkrise in Folge der Rezession, der hohen Arbeitslosigkeit und der damit verbundenen Kreditausfälle im Zusammenhang mit der geplatzten Immobilienblase ist, zeigt nicht nur die Verstaatlichung der viertgrößten spanischen Bank, der Bankia, ein Konglomerat der Caja Madrid mit weiteren 6 Sparkassen und die Errichtung eines flächendeckenden spanischen Bad Bank Systems, sondern dies zeigt vor allem auch die Kreditgewährung der spanischen Zentralbank (Banco de España) an das marode spanische Bankensystem: Mehr... | |
| >> 11.05.2012 | | US-Außenhandelsdaten für März 2012 |
| Gestern berichtete das U.S. Census Bureau die Daten zum US-Außenhandel für den Monat März 2012. Der Fokus bei den berichteten Außenhandelsdaten liegt immer auf dem Handel von Waren, Gütern und Dienstleistungen und auf den saisonbereinigten Daten. Saisonbereinigt stiegen die Exporte von Waren, Gütern und Dienstleistungen im März 2012 um kräftigere +2,9% zum Vormonat auf 186,770 Mrd. Dollar. Die saisonbereinigten Importe zogen um +5,15% zum Vormonat an, auf 238,595 Mrd. Euro. Das saisonbereinigte Handelsbilanzdefizit kletterte auf -51,825 Mrd. Dollar! Die alte Defizitkonjunktur bleibt also weiter voll intakt. Wegen der besseren Vergleichbarkeit konzentriert sich auch dieser Beitrag wieder auf die unbereinigten Daten bei Waren und Gütern, wie sie bei den meisten Außenhandelsdaten aus anderen Ländern im Fokus stehen. Mehr... | |
| >> 11.05.2012 | | Spanien: Immobilienpreise mit einer Rekordrate von -12,5% abwärts |
| Laut der Immobilienbewertungsgesellschaft TINSA (Tasaciones Inmobiliarias) sanken die landesweiten Immobilienpreise in Spanien im April 2012 mit der Rekordrate von -12,5% zum Vorjahresmonat! Seit dem Hoch im Dezember 2007 ging es damit um insgesamt -29,81% bei den Preisen für spanische Immobilien abwärts. Der TINSA Immobilienmarktbericht erscheint monatlich und der Preisindex IMIE (Indice de Mercados Españoles Inmobiliarios) sank im April 2012 auf 1603 Indexpunkte. Mehr... | |