| Noch nicht wieder 'business as usual': Wie gestern bereits in Amerika und Japan geht es auch an den deutschen Börsen wieder abwärts. Zugleich sanken nach einer vorläufigen Schätzung des statitischen Bundesamtes auch die Verbrauche
Heute Morgen ist das Vorzeichen der führenden deutschen Aktien-Indizes wieder rot, nachdem sich vorgestern Hoffnung und überschüssige Liquidität Luft gemacht hatten. Doch nachdem gestern schon die ersten Medien von einem möglichen Ende der Krise gesehen haben, kehrt heute wieder die ökonomische Realität zurück. Die nachlassende wirtschaftliche Aktivität und Vorsicht äßern sich aber nicht nur in der weitergehenden Korrektur, sondern auch im Nachlassen der Preissteigerung. Nach einer vorläufigen Schätzung des statitischen Bundesamtes hat sich die Preissteigerung auf 2,9 % verringert. Das ist tendenziell positiv, aber wenig aussagekräftig, da sich dieses Absinken der Preissteigerung nicht auf alle Preise bezieht, sondern durch einen starken Preisverfall beim Öl (-1,9 %), beim Obst (-4,5 %), in der Reisebranche bei Pauschalreisen (-7 %) und im Hotelgewerbe (-9,9 %) am Ende der Ferienzeit gründet.
Die Rezessionsaussichten machten sich gestern auch bei Rohstoffen bemerkbar. Grund hierfür war sicher auch, verständlicherweise pessimistische, Erwartgung des Konzerns Rio Tinto, das Wirtschaftswachstum in China kö,nnte nachlassen und damit negative Auswirkung auf die Rohstoff-Nachfrage haben. Der Silber-Kurs gab gesten dann auch tatsächlich deutlich mit über 6 % ab. Damit haben Investoren auch bei Anlage-Silber wieder Kaufgelegenheiten, denn bei den meisten Händlern existiert eine mehr oder weniger feste Bindung an den Silber-Kurs bei der Preisstellung. Dennoch bleibt auch bei dem jüngsten Preisrückgang beim Silber die Angebotssituation beim Anlage-Silber sehr angespannt.
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