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US-Regierung will 250 Milliarden Dollar in amerikanische Banken investieren Medienberichten zufolge wird die amerikanische
Regierung amerikanischen Banken 250 Milliarden Dollar als Eigenkapital zur Verf&uumL;gung stellen. Darunter befinden sich auch neun der
größten Finanzinstitute wie die Citigroup, die Bank of America, JP Morgan Chase, aber auch Goldman Sachs, Morgan Stanley, Wells
Fargo, Bank of New Mellon, State Street und Merril Lynch. Eine Zustimmung der Institute ist erwartungsgemäß vorhanden. Das
Eigenkapital soll durch den Erwerb stimmrechtsloser Vorzugsaktien zur Verfügung gestellt werden. Die US-Regierung wird heute
nähere Informationen hierzu veröffentlichen.
Fünf Weisen sehen Deutschland am Rand einer Rezession Nach
dem veröffentlichten Herbstgutachten sehen nun auch die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute am Rande einer Rezession.
Obwohl sie in der Veröffentlichung noch immer ihre Basisprognose mit einem leicht steigenden Bruttoinlandsprodukt bevorzugen,
kommunizierten sie auch das Risiko, dass sich Deutschland im nächsten Jahr in einer "ausgepägten" Rezession befinden
könnte. Nach dem letztgenannten Szenario würde das Bruttoinlandsprodukt um 0,8 % sinken, während die Arbeitslosigkeit auf
8,3 % steigen könnte. Den damit einhergehenden Arbeitsplatzabbau bezifferten die Experten mit 400.000. Konjunkturprogramme lehnen die
Wirtschaftswissenschaftler ab und propagieren eher eine Steuer- und Abgabensenkung, verbunden mit einer zeitlichen Vorziehung geplanter
Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur.
Silberkurs zeigt sich relativ stark Der Silberkurs konnte gestern
mit einem Minus von 1,1 % im Vergleich zu Gold seine relative Stärke unter den Edelmetallen unter Beweis stellen. Der Goldkurs gab
hingegen mit 8 % ganz erheblich nach.
Enttäuschte Silber-Investoren? Ein Kommentar. Gestern las ich in einem
Finanzportal zwei interessante Nachrichten. Aus der ersten habe ich die Frage entlehnt. Die Überschrift der Mitteilung lautete
"Enttäuschte Investoren am Silbermarkt" und befaßte sich mit der im Vergleich zu Gold schlechteren Kursentwicklung des Silbers.
Tatsächlich hat der Silberkurs seit seinem Jahreshoch vom 5. März beinahe 50 % verloren, während Gold im Zuge der
Entwicklung der Finanzkrise weiter stieg. Gründe hierfür lagen laut Artikel in dem dieses Jahr gestiegenen Angebot an Silber und
der zurückgehenden industriellen Nachfrage nach Silber, die den größten Einfluß auf den Silbermarkt
hätte. Die zweite Nachricht behandelte einen erwarteten Preisanstieg für Industriemetalle. Diese hatten am Freitag viel Boden
verloren, was in der Nachricht auf "Kapitulation von Finanzinvestoren, Zwangsliquidationen von Produzenten und Händlern"
zurückgeführt wurde. Fundamentale Gründe konnten die genannten Experten nicht erkennen. Stattdessen erwarteten die Experten
ein zuküftig eingeschrängtes Minenangebot aufgrund von Verschiebungen neuer Projekte und einem zurückfahren bestehender.
Nach der Krise, so wurde in dem Artikel ausgeführt, wurde ein starker Anstieg der Rohstoffpreise erwartet, da dann die Nachfrage das
Angebot übersteigen würde.
Sicherlich gab es Investoren, die auf einen starken Anstieg des Silber-Kurses gehofft hatten
und auch enttäuscht wurden. Für langfristige Investoren und für die Vermögenssicherung ist aber gerade diese Situation
- und das ist aus meiner Sicht spätestens seit gestern auch wieder offensichtlich - Gold wert! Denn gestern, um den Begriff einmal in
einem anderen Marktsegment anzuwenden, ist durch die Anstiege an den Börsen eine kleine Spekulationsblase geplatzt, beim Gold. Und
aus diesem Grund bin ich immerhin nicht enttäuscht, denn Silber hat, auch bedingt durch die weitergehende industrielle Nachfrage, die
es beim Gold so nicht gibt, seine Stärke bewiesen. Und mit der Stärke des Silbers meine ich nicht den Silber-Kurs, sondern die
Preise, die Sie als Investoren für physisches Silber bezahlen dürfen. Ich betrachte das mittlerweile als zwei Märkte, einen
für Industrie-Silber und einen für Anlage-Silber. Beide sind zueinander antizyklisch und stabilisieren sich tendenziell
gegenseitig. Damit fallen kurzfristig vielleicht starke Preisanstiege aus, aber diese beiden Märkte verleihen dem Silber dauerhafte
Stabilität. In diesem Zusammenhang sei auch noch einmal darauf verwiesen, dass Ende letzten Monats schon die Analysten von Goldman
Sachs Jbware Pty. veröffentlicht hatten, dass Rohstoffe auch in Zukunft sehr fest seien, da sich die Kreditkrise auch auf die
Minenproduktion auswirkte. Dies ist aus meiner Sicht mehr als wahrscheinlich, denn neue Bergbau-Projekte brauchen Risiko-Kapital. Und das
ist aktuell ebenfalls schwerer und vor allem teurer zu beschaffen.
Mit besten Grüßen Hansgeorg Schuster
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