| Die Notenbanken in der Schweiz und in Südkorea senken aufgrund der Wirtschaftskrise Leitzinsen. EZB warnt vor Leitzinsen unter 2 %.
Schweizer Notenbank senkt Leitzins um weitere 0,50 % Gestern gab die Schweizerische Nationalbank eine weitere Leitzinssenkung um 0,50 % bekannt. Das Zielband für den Dreimonats-Libor liegt damit aktuell zwischen 0,00 und 1,00 Prozent. Im Rahmen der Leitzinssenkung gab die Notenbank bekannt, dass diese für das Jahr 2009 einen Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts der Schweiz in Höhe von 0,5 bis 1 Prozent erwartet.
Leitzinsen in Südkorea gesunken Auch die Zentralbank Südkoreas gab eine Leitzinssenkung bekannt. Der wurde um 100 Basispunkte auf 3,0 % gesenkt. Die viertgrößte Volkswirtschaft Asiens leidet aufgrund eines hohen Exportanteils ebenfalls erheblich unter dem weltweiten Konjunkturabschwung.
EZB mit nur noch kleinem geldpolitischem Spielraum Wie das Direktoriumsmitglied Jürgen Stark auf einem Symposium sagte, habe nach den jüngsten Zinssenkungen die EZB nur noch begrenzten geldpolitischen Spielraum. Nach seiner Ansicht würde die EZB nur noch kleinere Schritte beim Leitzins vornehmen. In diesem Zusammen ist auch interessant, dass Bundesbankpräsident Weber vor einer Senkung der Leitzinsen unter 2 Prozent gewarnt hat, da dort die Realzinsen negativ würden. Gleichwohl wächst weltweit der Druck auf die Geldpolitik, denn die jetzt auftretenden Währungsschwankungen, vor allem der billigere Dollar, verbreiten in Export-abhängigen Volkswirtschaften beim Außenhandel Schockwellen.
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